Beschwerde- und Konfliktmanagement

Wo viele Menschen auf engem Raum viel Zeit miteinander verbringen, kommt es zwangsläufig auch zu Reibungen, Unzufriedenheit, Konflikten oder Beschwerden. Kritik von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern wird an der KGS Norderney ernst genommen. Sie basiert auf gegenseitigem Respekt und trägt so zu einer positiven Veränderung der Schulatmosphäre und der Schulqualität bei.

Beschwerden werden zunächst immer zwischen den unmittelbar beteiligten Personen mit gegenseitigem Respekt und sachlich in dem Bemühen um eine einvernehmliche und konstruktive Konfliktbewältigung bearbeitet. Bevor eine Bewertung der Situation vorgenommen wird, sind immer erst alle Beteiligten zu hören. Konfliktgespräche werden terminiert und in Ruhe geführt.

Bei fehlender Lösung oder dem Wunsch nach Unterstützung können die Klassenleitung, die Beratungslehrkraft, die Schulsozialarbeit oder der Personalrat als vermittelnde Instanz hinzugezogen werden. Auch die Vertretung der Klassenschülerschaft, die Schülervertretung, die Vertretung der Klassenelternschaft oder die Elternvertretung können im Auftrag Anliegen an die zuständigen Stellen weitergeben.

Der nachfolgende Stufenplan legt eine Instanzenreihenfolge fest, die eine Abfolge von Ansprechpartnerinnen und -partnern für bestimmte Beschwerden vorsieht. Grundsätzlich soll Kritik zuerst dort geäußert werden, wo das Problem entstanden ist. Erst wenn auf der vorherigen Ebene keine Lösung für das Problem gefunden werden konnte, wird die nächsthöhere Instanz kontaktiert.

Bei Beschwerdegründen von großer Tragweite (z.B. bei strafbaren Handlungen oder einer Dienstpflichtverletzung) ist direkt die Schulleitung hinzuziehen. Sofern der Konflikt nicht innerhalb der Schule geklärt werden konnte oder sich die Beschwerde selbst gegen die Schulleitung richtet, wird das zuständige Regionale Landesamt für Schule und Bildung Osnabrück eingeschaltet.

Instanzenweg bei Beschwerden und Konflikten (Beispiele)