Dicke Taue, Fischernetze und jede Menge kleinerer Fundstücke haben Schüler des siebten Jahrgangs der Kooperativen Gesamtschule (KGS) bei einer Strandreinigung am vergangenen Mittwoch im Inselosten zusammengetragen.
Gemeinsam mit sechs Lehrkräften und Mitgliedern der Norderneyer BUND-Kreisgruppe sammelten die 44 Jugendlichen zwischen Wrack und Möwendüne 240 Kilogramm Müll. Seit 2002 veranstalten Bund und KGS die gemeinsame Reinigungsaktion. In diesem Jahr fand sie bereits vor dem internationalen Coastal Cleanup Day statt.
Nicht alles konnte abtransportiert werden. So mussten die großen Fischernetze am Strand zurückbleiben, da sie sich ohne Maschinen nicht bergen ließen. Nach Angaben des BUND lag die Müllmenge unter der früherer Jahre. Einige Fundstücke wie Glühbirnen, Strohhalme und Dosen seien deutlich seltener geworden. Dazu hätten neben vorherigen Reinigungsaktionen auch gesetzliche Änderungen beigetragen. Die eingeführte feste Verbindung von Deckeln an Getränkeflaschen werde in absehbarer Zeit dazu führen, dass nicht mehr so viele Plastikdeckel in der Natur zu finden sein werden, heißt es in dem Bericht des Bund.






